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Tauchen Sie ein in die Geschichte des Porzellans

Der Förderverein Annaburger Porzellaneum e.V. begrüßt Sie herzlich!

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Stadtrundgänge

Spaziergang mit Hilde

Hilde ist um 1500 in Lochau geboren und kannte noch Friedrich den Weisen, den Beschützer Luthers und der Reformation. Sie weiß auch so Manches von Luther und seinem Freund Magister Stifel zu berichten. Der Weg führt vom Porzellaneum zum Teich hinter der Pfarre. In der Kirche, die übrigens 1517 erbaut wurde, finden sich noch Dinge aus Luthers Zeiten. Hilde führt Sie ganz nah heran. Weiter geht´s zum Schloss. Auch wenn es inzwischen nicht mehr das ist, welches Friedrich sein „Lieblingsschloss“ genannt hat, weiß Hilde doch viel Wissenswertes aus der Schlossgeschichte und den Zeiten der Reformation zu berichten.

 

Nach ca. 80 Minuten endet der etwa 2 km lange Rundgang.

Flora die Gartenmagd des Fürstenpaares

Flora führt Sie in die Glanzzeit des Schlosses. Es wurde 1572-1575 erbaut und nicht nur als Jagdschloss genutzt. Hier waren auch die kursächsische Hofapotheke und Bibliothek untergebracht. Auch das größte von Annas Destilierhäusern stand hier und entsprechend großzügig waren die Gartenanlagen. Aber auch über Vater August, seine Jagdleidenschaft und seinen zahlreichen, v.a. wissenschaftlichen Interessen weiß Flora zu erzählen. Lassen Sie sich mitnehmen auf diese Reise in die Annaburger Geschichte und bekommen Sie einen Eindruck vom Leben in unserem kurfürstlichen Schloss.

Das Militär-Knaben-Institut – über 150 Jahre Geschichte(n)

Sergeant Finke oder Minna Müller führen Sie in die „gute alte Zeit“ des Deutschen Kaiserreiches, als Annaburg auch „Garnison der Kleinen“ genannt wurde. Diese Geschichte beginnt 1762, als 250 (später dann 500) Knaben im Annaburger Schloss untergebracht wurden. Viele Gebäude die heute noch unser Stadtbild prägen, stammen aus dieser Zeit. Kider und Erwachsene werden staunen, wie man damals gelebt und gelernt hat. Und vielleicht erschließen sich Zusammenhänge zwischen sächsischer und preußischer Geschichte. Denn hier trafen sich Könige.

 

Dauer dieser Führung ca. 80 Minuten.

Das Annaburger Schlossgespenst – Frederike-Auguste

Wussten Sie, dass Gespenster nach ihrem jeweiligen Schlossherren benannt werden? So erklärt sich der Name unserer Frederike-Auguste, Friedrich der Weise und Vater August errichteten hier auf den bestehenden Grundmauern ihre Lieblingsschlösser. In den Kellerräumen des Hinterschlosses erzählt unser Schlossgespenst von der Bedeutung Lochaus während der Reformation, von den Wirren des 16. Jahrhunderts und der Glanzzeit unter Anna und August. Wieder im Schloss aufgetaucht erfahren Sie, wie das Schloss im 17. Jahrhundert in einen Dornröschenschlaf fiel und dannwiedererweckt wurde von dem neuen, veränderten Zeitgeist des 18. Jahrhunderts.

 

Da ein Gespenst sein Schloss nicht verlassen darf, erwartet es Sie im Hinterschloss. Die Stufen hinab in den Keller scheinen so alt zu sein wie unsere Frederike selbst, deswegen ist Trittsicherheit und entsprechendes Schuhwerk anzuraten.

 

Dauer 1 Stunde

Führung mit unserem Ortschronisten

„Ich , Friedrich Uhlig, bin 47 Jahre alt und ehemaliger Internats-Zögling des Militär-Knaben-Erziehungs-Instituts. Als Batallions Tambourim im Königlich Sächsischen Infanterie Regiment diente ich im Feldzug 1814 und war in Frankreich bei der Niederwerfung Napoleons und der Einnahme Paris dabei. Im Feldzug 1815 kämpfte ich in der Schlacht bei Waterloo als königlich Preußischer Soldat. Heute (anno1841) bin ich Schneider-Obermeister in Annaburg und schriftkundig hierselbst. Im Auftrag des Ortsrates hinterlasse ich Nachricht in der Kugel der Wetterfahne auf dem Kirchturm anno 1841…“ Es gab ihn also wirkich!

 

 

Gern können Sie diese Führungen mit den Angeboten des Malateliers oder des Cafés kombinieren

Preise: Pro Person 3,00 € / im Schlosskeller 4,00 €, Kinder 2,00 €

Mindestens 12 Teilnehmer

Oder besuchen Sie unser Bistro!

Eine wunderbare Kombination.

Öffnungszeiten

Die Geschichte des Annaburger Porzellans

Während der Gründerjahre im ausgehenden 19. Jahrhundert erfuhr auch die Stadt Annaburg eine zunehmende Industrialisierung. 1874 gründete Herr Böttcher hier eine Steingut-Manufaktur in Annaburg. Hergestellt wurden hauptsächlich Küchengarnituren. Schon damals wurden die ersten beiden Rundöfen mit 50-60 m³ Inhalt in Betrieb genommen. Der Antrieb des Rührwerkes zur Masseaufbereitung erfolgte durch Göpel mit Ochsengespann. Unter dem nächsten Besitzer (ab 1883), Adolf Heckmann, wurden vier je 80 m³ fassende Rundöfen in Betrieb genommen.

 

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