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Tauchen Sie ein in die Geschichte des Porzellans

Der Förderverein Annaburger Porzellaneum e.V. begrüßt Sie herzlich!

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Stadtinformation

Annaburg

Annaburg ist die östlichste Stadt Sachsen Anhalts, gelegen am Rande der Annaburger Heide, zwischen Elbe und Schwarzer Elster. Zur Stadt gehören mit der Neubildung und Eingemeindung seit 01.01.2011 15 Ortsteile.  In dem, durch eine Vielzahl von denkmalgeschützten Objekten geprägten Ort Annaburg, wohnen 3.030 Einwohner. Infrastrukturell sind u.a. Kinderbetreuungs- und Schuleinrichtungen, wie Grundschule und Sekundarschule sowie zwei Pflegeheime mit betreutem Wohnen, ein Seniorentreff, ein Jugendclub, eine Bibliothek und Arztpraxen, vorhanden. Darüber hinaus bestehen eine evangelische und eine katholische Kirche.

 

Die ortsansässigen Vereine bieten kulturelle und sportliche Möglichkeiten, so stehen auch Sportplätze und Sporthallen sowie ein Tennis- und Schießplatz zur Verfügung. Große wirtschaftliche Bedeutung haben das Betreuungsforstamt, die Annaburger Nutzfahrzeuge GmbH mit der Produktion landwirtschaftlicher Anhänger und Spezialfahrzeuge. Die Stadt hält erschlossene preiswerte Baugrundstücke bereit und bietet Wohnungen für unterschiedliche Ansprüche.

 

Interessant und sehenswert sind das im Stadtkern gelegene Schloss und Amtshaus mit Museen. Eine Attraktion ist vor allem auch das durch den neu gegründeten Förderverein gehaltene Porzellaneum, welcher den Werksverkauf der vormaligen Porzellan GmbH leitet, sowie im Atelier und Museum für zahlreiche kulturelle Veranstaltungen sorgt. Die Evangelische Kirche mit Friedhof sowie die Fachwerkbauten des 18. Und 19. Jahrhunderts sind zu bestaunen. Der im Ort liegende Tiergarten mit Wanderwegen und Eichenbestand bietet für den Spaziergänger Ruhe und Erholung. Gastronomie mit Übernachtung sowie Cafés und Eisdielen laden ein. Für Radwanderer ist der Ort über den Verbindungsweg zwischen Elberadweg und Schwarze-Elster-Radweg erreichbar.

 

Kurzgeschichtlicher Abriss:

Annaburg trug vor 1573 den Namen Lochau. Im 13. Jahrhundert legten Askanische Fürsten an diesem Ort ein Jagdschloss an. Hier starb 1525 Kurfürst Friedrich der Weise, der Beschützer der Reformation. Als Mathematiker und evangelischer Pfarrer prophezeite Michael Stifel 1533 in Lochau den Weltuntergang. Kurfürst August und Gemahlin Anna von Dänemark ließen 1572 – 1575 ein neues Jagdschloss errichten. Die Kurfürstin „Anna“ wurde Namensgeberin für Schloss und Ort. Große Bedeutung hatte das hier von 1762 – 1921 befindliche Militär-Knaben-Erziehungsinstitut, das größte Kriegsgefangenenlager für indische Soldaten von 1941 – 1943 und die ehemalige Unteroffiziers-Vorschule.

 

Oder besuchen Sie unser Bistro!

Eine wunderbare Kombination.

Öffnungszeiten

Die Geschichte des Annaburger Porzellans

Während der Gründerjahre im ausgehenden 19. Jahrhundert erfuhr auch die Stadt Annaburg eine zunehmende Industrialisierung. 1874 gründete Herr Böttcher hier eine Steingut-Manufaktur in Annaburg. Hergestellt wurden hauptsächlich Küchengarnituren. Schon damals wurden die ersten beiden Rundöfen mit 50-60 m³ Inhalt in Betrieb genommen. Der Antrieb des Rührwerkes zur Masseaufbereitung erfolgte durch Göpel mit Ochsengespann. Unter dem nächsten Besitzer (ab 1883), Adolf Heckmann, wurden vier je 80 m³ fassende Rundöfen in Betrieb genommen.

 

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